Beiträge zur Philosophie (Vom Ereignis) (1936-1938) by Martin Heidegger

By Martin Heidegger

Show description

Read or Download Beiträge zur Philosophie (Vom Ereignis) (1936-1938) PDF

Best german_1 books

Kognitive Aktivierung mit SimA-P: Selbständig im Alter (German Edition)

Dieser Band ist Bestandteil einer kombinierten Gedächtnis- und Psychomotorikaktivierung zur Förderung von Selbständigkeit und Wohlbefinden bei Pflegeheimbewohnern. Er stellt einen in der Praxis erprobten Leitfaden für die Durchführung kognitiver Aktivierung dar und richtet sich in erster Linie an Personen, die beruflich oder ehrenamtlich im Bereich der Altenhilfe tätig sind.

Böttcher Forberg Technisches Zeichnen: Grundlagen, Normung, Darstellende Geometrie und Übungen

Dieses bewährte Standardwerk zum normgerechten Technischen Zeichnen wurde von den Autoren als zuverlässiges Lehr- und Arbeitsbuch konzipiert und berücksichtigt die gesamte Darstellungsbreite im Bereich des Maschinenbaus und der Elektrotechnik und legt hier Grundlagen, die auch im Zeitalter des computerunterstützten Zeichnens unentbehrlich sind.

Extra resources for Beiträge zur Philosophie (Vom Ereignis) (1936-1938)

Sample text

So mag der lärmende »Heroismus« urteilen. 5. Für die Wenigen - Für die Seltenen 15 Das Erschrecken: Am ehesten ist es zu verdeutlichen im Gegenhalt zur Grundstimmimg des ersten Anfangs, zum Erstaunen. Aber Verdeutlichung einer Stimmung gibt nie die Gewähr, daß sie wirklich stimmt, statt nur vorgestellt zu werden. Das Erschrecken ist das Zurückfahren aus der Geläufigkeit des Verhaltens im Vertrauten, zurück in die Offenheit des Andrangs des Sichverbergenden, in welcher Offenheit das bislang Geläufige als das Befremdliche und die Fesselung zugleich sich erweist.

Die Bergung der Wahrheit läßt das Wahre als das Seiende ins Offene und Verstellte kommen. Das Seiende steht erst so im Seyn. Das Seiende ist. Das Seyn west. Das Seyn (als Ereignis) braucht das Seiende, damit es, das Seyn, wese. Nicht so bedarf das Seiende des Seyns. Das Seiende kann noch »sein« in der Seins Verlassenheit, unter deren Herrschaft die unmittelbare Greifbarkeit und Nutzbarkeit und Dienlichkeit jeglicher Art (alles muß dem Volke dienen, ζ. ) selbstverständlich ausmachen, was seiend ist und was nicht.

Ihr Kampf ist kein schöpferischer Kampf, sondern » Prop aganda « und » Apologetik «. Hat nun aber nicht auch die Philosophie und sie allen voran den Anspruch auf »das Totale«, vollends, wenn wir sie bestimmen als das Wissen vom Seienden als solchen im Ganzen? In der Tat, solange wir in der Form der bisherigen Philosophie (der Metaphysik) denken und diese in ihrer christlichen Ausprägung (in der Systematik des deutschen Idealismus) nehmen. Aber hier gerade ist die Philosophie (neuzeitlich) schon auf dem Wege zur »Weltanschauung« (kein Zufall, daß das Wort im Umkreis dieses »Denkens« mehr und mehr zur Geltung kommt).

Download PDF sample

Rated 4.66 of 5 – based on 28 votes