Anatomische Anekdoten by Helmut Wicht

By Helmut Wicht

Durch diesen Band weht ‚der Geist’ der Anatomie: ein mitunter widerborstiger Geist, altmodisch bebrillt. Ein Geist, der sich teilweise in respektlosem Ton seinen Gegenst?nden n?hert. Der Band ist kein Anatomielehrbuch, vielmehr wirft der Autor manchen schr?gen Blick auf allerlei Anatomisches und macht daraus geistreiche und unterhaltsame Geschichten ?ber Skurriles aus der Anatomie. Ein besonderes Geschenk f?r Mediziner, Naturwissenschaftler und alle medizinisch interessierten Laien.

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Böttcher Forberg Technisches Zeichnen: Grundlagen, Normung, Darstellende Geometrie und Übungen

Dieses bewährte Standardwerk zum normgerechten Technischen Zeichnen wurde von den Autoren als zuverlässiges Lehr- und Arbeitsbuch konzipiert und berücksichtigt die gesamte Darstellungsbreite im Bereich des Maschinenbaus und der Elektrotechnik und legt hier Grundlagen, die auch im Zeitalter des computerunterstützten Zeichnens unentbehrlich sind.

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Doch verlassen wir die niederen Gefilde und machen uns auf zu Höherem, zum Gehirn, das sich derlei einfallen lässt. ) Akt im Hirn; Hirn von unten (links) und oben (rechts): in den Cortex ist eine Art Sichtfenster geschnitten (rechts), durch welches man auf die Oberseite des Mittelhirns sehen kann. Der rote Punkt links markiert einen Hirnschenkel, der rechts das Pinealorgan. Mit Dank an Dr. Tamás Szebestény Zum Hirn also, präziser: zum Mittelhirn. Es liegt, wie schon sein Name sagt, mitten drin.

Nun, die Psyche ist zunächst mal die wunderschöne Tochter irgendeines antiken Potentaten (hatte einer von denen eigentlich je eine hässliche Tochter? 12), die aus Gründen der Staatsräson an ein Ungetüm verfüttert werden sollte. Kein geringerer als Amor, der Liebesgott persönlich, verguckte sich allerdings in die Dame und bewahrte sie davor, als Drachenfutter zu enden. Er gab sich – wie die Götter das so zu tun pflegten, inkognito und des Nachts im Dunkeln – allerlei Liebesspielchen mit Psyche hin.

In der Abbildung sehen Sie, weshalb es gar kein Blödsinn ist. Der Begriff „Mutter“ meint von alters her in allen Sprachen nicht nur die Person, sondern, im übertragenen Sinne, auch das Umschließende, Einhüllende, das etwas anderes umgreift und ernährt – wie eine schwangere Frau den Fötus, eine Mutter den Schraubenschaft, die Meningen das Gehirn. Und nähren – nähren tun sie es tatsächlich auch. In den Meningen, den Müttern des Gehirns, verlaufen die großen Blutgefäße, die arterielles Blut zum Gehirn hin und venöses wieder von ihm wegschaffen.

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