Abstimmung am Kiosk: Der Einfluss der Titelseitengestaltung by Bettina Kaltenhäuser

By Bettina Kaltenhäuser

Gilt die Titelblattprämisse "sex sells" auch für politische Publikumszeitschriften? Trifft es zu, dass politische Titelthemen bei Nachrichtenmagazinen den Verkauf hemmen?

Am Beispiel der Jahrgänge 1997 bis 2001 der journal Spiegel, Stern und concentration untersucht Bettina Kaltenhäuser den Einfluss der Titelseitengestaltung politischer Publikumszeitschriften auf ihren Einzelverkauf. a number of Regressionsanalysen ergeben, dass bestimmte Titelseitenmerkmale einen direkten und signifikanten Einfluss auf die Einzelverkaufsauflage haben. Allerdings wirken sich gleiche Merkmale bei verschiedenen Blättern unterschiedlich auf den Verkauf aus. Beispielsweise profitiert der Spiegel von monothematischen Ausgaben, während bei concentration Servicetitelthemen die Nachfrage positiv beeinflussen. Es zeigt sich, dass der Erklärungsbeitrag von Titelblattmerkmalen im Vergleich zu Umweltfaktoren, z.B. Saison und Länge des Verkaufszeitraums, relativ gering ist.

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Wiederum divergieren (z. B. die Gruppierungen der IVW, der MediaAnalyse oder der Allensbacher Werbetrager-Analyse) (Vogel 1998: 29). 40 Die IVW unterscheidet insgesamt 24 Sachgruppen (IVW-Auflagenliste 112001: 151). Vgl. zur Problematisierung der IVW-Sachgruppengliederung und einer alternativen Systematik Vogel (1998: 94-102). 41 Der Begriff "Magazin" stammt aus dem Arabischen und bedeutete Vorrats- oder Lagerhaus. Seit dem 18. Jahrhundert wird der Begriff auch zur Bezeichnung periodischer Zeitschriften verwendet, wobei Magazine in der Regel den Anspruch vertreten, ihre Leser sowohl zu belehren als auch zu unterhaIten (Stockrnann 1999: 13; Koszyk u.

24 2 Grundlagen Zusammenfassend kann man die drei politischen Magazine entsprechend ihres redaktionellen Profils auf einem Spektrum anordnen, an dessen einem Ende der Spiegel als klassisches Nachrichtenmagazin steht. Der Stern markiert als politische Illustrierte den anderen Pol. Focus ist als illustriertes Nachrichtenmagazin zwischen diesen beiden Extremen zu verorten. 2 Der Einzelverkauf von Publikumszeitschriften Abonnenten verpflichten sich, jeweils mehrere zuktinftig erscheinende Ausgaben eines Titels zu kaufen - unabhangig von den jeweiligen Heftinhalten bzw.

Typologisch sind die hier relevanten Publikumszeitschriften von den Fachzeitschriften abzugrenzen. Publikumszeitschrijien Wahrend Fachzeitschriften funktions- oder branchenbestimmte Zielgruppen bedienen, richten sich Publikumszeitschriften an eine hinsichtlich ihrer Funktion oder Branche heterogene Leserschaft, die "durch ihr gemeinsames Interesse an 36 In dieser Arbeit wird "Der Spiegel" durchgangig als "Spiegel" bzw. "der Spiegel" bezeichnet, urn einen besseren Lesefluss zu gewahrleisten. 37 Die Vielfalt der Erscheinungsformen der Zeitschrift und die problernatische Abgrenzung zur Zeitung sind die beiden Hauptursachen fur die unklare Terminologie (Bleis 1996: 21).

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